Viel ist in den letzten 5 Jahren für junge Menschen in Baden geschehen, viel ist aber noch immer zu tun. Unsere Forderungen und Ideen findest du auf den folgenden Seiten nach Rubriken geordnet.

BILDUNG
WIRTSCHAFT
KULTUR / SOZIALES
VERKEHR/INFRASTRUKTUR
UMWELT
SPORT


SPORT
• Freizeitsportplätze für alle, die bei keinem Verein sind.
>> Das momentane Angebot an öffentlichen Sportstätten genügt der großen Nachfrage nicht. Weiters sind die meisten öffentlich zugänglichen Sportstätten als Spielplätze gewidmet und daher nicht für Jugendliche ab 18 zugänglich. Sehr oft wurden junge Erwachsene deshalb von der Polizei der Sportstätte verwiesen.
>> Vor allem in den Abendstunden gibt es praktisch keine Möglichkeiten sich zum Sport zu treffen, da die meisten öffentlichen Sportanlagen nur bis 18 Uhr genutzt werden dürfen. Deshalb fordert die JVP die Errichtung eines Sportplatzes mit Flutlicht. (Vorbild: Teesdorf, Tattendorf)
>> Dass Jugendliche nicht Sport betreiben können, weil der Andrang zu Sportstätten so groß ist, dass sie besetzt sind ist leider nicht gänzlich zu verhindern. Problematisch findet es die JVP aber, dass jungen Erwachsenen das Betreiben von Sport quasi verboten wird.
>> Der Nacht-Sportplatz muss an einer Stelle errichtet werden an der Jugendlichen Sport betreiben können ohne Anrainer zu stören
>> Weiters sollte geprüft werden, an welchen Sportplätzen die Widmung als Spielplatzes notwendig ist und wie man gegebenenfalls den Sportplatz auch für Über-18jährige öffnen kann.
 

• Wellness-und Fitnessbereich im Strandbad
Um der immer größer werdenden Nachfrage an Fitness-und Wellnessangebote gerecht zu werden sollte im Strandbad ein entsprechender Bereich eingerichtet werden. Durch die Einbeziehung eines professionellen Betreibers würde sich eine weitere Einnahmequelle für das Strandbad ergeben, weiters wird die Stellung des Strandbads als Tourismus-und Freizeitmagneten ausgebaut.


BILDUNG
• Unterstützung für Studenten beim Semesterticket. = Gemeinde Zahlt 50€ dazu.
Das Land NÖ unterstützt Studierende mit einem Zuschuss von 50 Euro beim Semesterticktet. In vielen Gemeinden bereits umgesetzt: Die Gemeinde zahlt die Differenz von 50 Euro dazu. Denn öffentliche Verkehmittel müssen auch weiterhin leistbar sein!

• Vernetzung Stadt- & Schulbibliotheken
Die Stadtgemeinde Baden soll sich um die Zusammenarbeit mit den Schulen in Baden um eine Vernetzung der Schulbibliotheken bemühen.
>> Im Rahmen der Zentralmatura und zur Vorbereitung auf eine Hochschulausbildung muss jede Maturant/-in eine wissenschaftliche Arbeit ausarbeiten und dafür benötigt man einen möglichst optimalen Zugang zu Büchern für literarische Quellen.
>> Da nicht jede Schule mit ihrer eigenen Bibliothek das Potenzial und den Bedarf voll ausschöpfen kann, wäre es sehr viel effektiver die Schulen zu vernetzen und eine Bibliothekskarte zu entwerfen die allen SchülerInnen in Baden den Zugang zu allen Bibliotheken ermöglicht.
>> Weiters sollte dieser Bibliotheksausweis auch zur Nutzung der städtischen Bibliothek berechtigen.
>> Die Qualität und Effizienz der schulischen Bibliotheken könnte erhöht werden, wenn jede Schule neben dem bestehenden Angebot an Basisliteratur einen Schwerpunktbereich einrichtet (Schule A: Naturwissenschaften, Schule B: Geisteswissenschaften, Schule C: Sport/ Pädagogik, Schule D: Literatur, Literaturgeschichte, Kunst, etc.)
>> Bücher-Lieferservice
Optimal wäre ein von der Stadtgemeinde bereitgestellter Service der den Austausch der Bücher unter den Schulen ermöglicht. Die SchülerInnen können bis 11 Uhr, über Internetterminals in ihrer eigenen Schulbibliothek, Bücher aus anderen Schulen bestellen. Eine Mitarbeiter/-in der Stadtgemeinde liefert einmal am Tag die vorreservierten Bücher zwischen den Schulen aus und die Schüler können sich ab 12 Uhr die reservierten Bücher in ihrer eigenen Schulbibliothek abholen und sie auch dort wieder abgeben.


WIRTSCHAFT
• Förderungen für Jungunternehmer, Unterstützung bei der Anmietung von Geschäftsräumlichkeiten
>> Eine oft gestellte Forderung war die Erweiterung der Einkaufsmöglichkeiten in Baden. Viele wünschten sich größere Unternehmen in Baden anzusiedeln. Baden als Standort großer Unternehmen ist jedoch kaum möglich. Wir sollten aber Versuchen kleinere Betriebe zu fördern, um so das Angebot zu optimieren.
>> Wer kennt den Bedarf der Jugend und junger Erwachsener an Einkaufsmöglichkeiten besser als sie selbst? Wir sollten deshalb die Unterstützung für junge Unternehmer ausbauen, sowohl hinsichtlich finanzieller Förderungen bei der Unternehmensgründung und der Anmietung von Geschäftsräumlichkeiten, als auch was das Service und die Informationen betrifft.

• Weiterentwicklung Badener Tourismuskonzept
Die Trennung der Kompetenzen innerhalb des Tourismus- und Wirtschaftsreferat in die Sparten „Tourismus“ und „Wirtschaft“ waren ein erster wichtiger Schritt. Es bleibt aber noch viel zu tun. Denn Baden hat kein eindeutiges USP (unique selling product), oder anders gesagt: Baden steht für viel, ein Außenstehender weiß aber nicht wofür genau. Sind wir Einkaufsstadt? Biedermayerstadt? Kur- und Wellnessstadt? Kaiserstadt? Nur das Casino? Arnulf Rainer? Es ist daher dringend notwendig das Tourismuskonzept zu überarbeiten um im regionalen und überregionalen Tourismus mit einer klaren Linie auftreten zu können. Denn eines ist klar: durch Touristen werden die Infrastruktur gestärkt und Arbeitsplätze gesichert.

• Mehr Einkaufsmöglichkeiten für junge Menschen
Der erste Schritt ist die Unterstützung bei Betriebansiedlungen, es soll sowohl Jungunternehmern als auch Handelsketten Baden als attraktiver Standort näher gebracht werden. Finanzielle Unterstützungen umfassen insbesondere Subventionen und geringere Mietkosten für Jungunternehmer.
>> Um Shoppingmöglichkeiten langfristig zu ermöglichen, ist die Vermarktung ein bedeutender Anhaltspunkt. Damit Jungunternehmer in diesem Bereich nicht auf sich alleine gestellt sind, ist die Zusammenarbeit mit dem privaten Verein „Stadtmarketing Baden“ von größter Bedeutung. Auch die Teilnahme an der neuen „Baden BonusCard“, die im Frühling eingeführt wird, hilft bei der Vermarktung.
>> Ein geeigneter Standort für Jungunternehmen ist die Untere Wassergasse, sowohl da als auch in anderen Teilen der Innenstadt befinden sich freie Geschäftslokale. So gibt es die reelle Chance die Untere Wassergasse zu einer kleinen Badener Shoppingmeile für junge Menschen auszubauen!


KULTUR / SOZIALES

• Mehr junge Kultur
>> Egal ob es sich um digitale Fotografie, Filmkunst oder das Aufnehmen von eigener Musik handelt, alle diese Künste sind heutzutage hoch-technologisiert, deshalb teuer und deshalb nicht für jeden zugänglich.
>> Selbst für die Stadt Baden wäre es wegen der Kosten illusorisch, der Badener Jugend diese Möglichkeiten zu bieten, auch wenn sie wollte. Deshalb sollte man mit Unternehmen, Vereinen und Privatpersonen zusammenarbeiten, die solche Möglichkeiten bereits besitzen und sie den Jugendlichen im Rahmen von Workshops und zur Anmietung zur Verfügung stellen.
>> Ziel ist es ein Netzwerk aufzubauen das es den Jugendlichen ermöglicht sich kostengünstig einen Zugang zu hochwertigen Equipment  zu verschaffen. STICHWORT: „Bildungs-und Kulturscheck für Jugendliche“

• Mehr Mittel für Streetwork-Projekt
>> Das mit Hilfe von Mitteln der Stadtgemeinde ins Leben gerufenen Streetwork-Projekt (Mobile Jugendarbeit Baden, kurz: MoJuBa) kann sich um einen regen Zulauf freuen, die Nachfrage übersteigt jedoch das Angebot, deshalb fordert die JVP die MoJuBa in größeren Ausmaß zu unterstützen, um unter anderem die Öffnungszeiten des Streetworker-Lokals in der Waltersdorferstraße auszuweiten.
>> Das Streetworkprojekt unterstützt junge Menschen bei fast allen Problemen und in allen Lebenslagen.
>> Solche Streetworker-Projekte, wie sie an vielen Orten in Österreich und Europa ins Leben gerufen werden und worden sind, sind in der modernen Sozialpolitik fest verankert und tragen maßgeblich zur Prävention, aber auch zur Freizeitgestaltung und diversen Events bei.


VERKEHR/INFRASTRUKTUR

• Aufstockung des Parkdecks am Bahnhof
>> Um das akute Parkplatzproblem für Pendler die die Südbahn benutzen zu lösen, sollte sich die Stadtgemeinde ehest möglich um die Aufstockung des Parkdecks bemühen. Einen besonderen Augenmerk bei diesem Projekt sollte man auf einen für die Pendler möglichst störungsfreien Bau legen.
>> Es wäre kaum erträglich, dass sich das Parkplatzproblem für die Pendler durch die Umbauarbeiten weiter verstärkt.

• Kurzparkzonen
>> Die Schaffung eines Handy-Parksystems (wie in Wien), erscheint uns aufgrund der hohen Kosten für die Einrichtung und lizenzrechtlichen Zahlungen (wie auch immer das heißt) und den immer wieder auftretenden technischen Probleme momentan noch nicht geeignet beziehungsweise zielführend.
>> Trotzdem sollte geprüft werden wie man das Kurzparkzonensystem optimieren kann oder ob eine Umstellung nicht doch günstiger ist.
>> Momentan ist es ärgerlich, dass die Automaten kein Wechselgeld geben. Hat man eine 2-Euro Münze so kann man 1,5 Stunden parken, ob man will oder nicht.

• Buslinie am Wochenende auch in der Nacht
>> Die Auswertung der Badener Jugendumfrage 2009 der JVP hat ergeben dass es großes Interesse an einer Nachtbuslinie gibt. Die JVP fordert deshalb ein Projekt in Zusammenarbeit mit den Wiener Linien um einen Nightline einzurichten.
>> Dafür gibt es mehrere Möglichkeiten, ob man die Citybuslinie auch nachts führt, die Einrichtung eines Nachtbuses (STICHWORT: JVP Nachtbus), etc. die von der Stadtgemeinde erhoben und geprüft werden sollten.

• Wohnungen für Junge Menschen
Die erste Wohnung. Das erste eigene Dach über dem Kopf. Ein besonderer Schritt im Leben junger Menschen. Und ein wichtige Entscheidung auf dem persönlichen Lebensweg. Ein für sehr viele Jugendliche schwer leistbares Unterfangen: Miete, Ablöse, Kaution, Maklergebühren, Betriebskosten und dann noch der Wunsch die eigenen vier Wände zu gestalten.
>> Prüfung der Schutzzonenverordnung auf ihre Zweckmäßigkeit, damit wieder leistbare Wohnungen in einem sog. „verdichteten Wohnbau“ errichtet werden können (selbstverständlich NICHT in Wohngegenden mit historischer Bausubstanz!)
>> Verstärkte Berücksichtigung von Jungfamilien in der Vergabe von Gemeindewohnungen
>> Verstärkte Informationen über Förderungen des Landes NÖ bei Bürgerservice/Bauamt

UMWELT

• Solarstrom-Parkticket-Automaten
Sollte ein Handyparksystem und/ oder neue Ticketautomaten installiert werden, sollte geprüft werden ob solarstrombetriebene Automaten geeignet sind

• Heiße Schwefelquellen zur Energiegewinnung nutzen.
>> Schon jetzt nutzt das Strandbad die heißen Schwefelquellen um teilweise ihre elektrischen Anlagen zu betreiben.

• Weitere Elektrotankstellen (Alternative Energien)
Auch auf der Gemeindeebene müssen wir uns unserer Verantwortung für die Umwelt bewusst sein. Der Ausbau und die Forcierung erneuerbarer Energie und alternativer Antriebe sollte im Rahmen der Gemeindepolitik unterstüzt werden.

•  Fahrzeugflotte der Stadtgemeinde mit erneuerbare Energien
Langfristig und dauerhaft sollte der Fuhrpark zur Gänze auf Erdgas oder alternative Energie umgestellt werden.

• Weiterer Ausbau des Radwegenetzes
Baden hat ein gutes Radwegenetz, alle Stadtteile sind aber noch nicht ausreichend erschlossen. So fordern wir die Anbindung des Haidhofs, des Helenentals, und der Melkergründe,